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Warum Tiere kein Yoga brauchen

 

 

 

Kennst du das? Dein Schulter- und Nackenbereich fühlt sich ein wenig verspannt an, vielleicht auch der untere Rücken. Du fühlst dich müde, manchmal auch antriebslos oder ein wenig erschöpft. Vielleicht bemerkst du auch schon des Öfteren körperliche Symptome wie Kopfweh, Verdauungsbeschwerden oder Bluthochdruck. Wenn dem so ist, ann leidet dein Körper unter Stress und ist durch Dauerüberforderung nicht mehr in der natürlichen Lage, die „Bedrohungen“ des Alltags (Stressoren) zu kompensieren. Du wünschst dir wieder mehr Lebensenergie und Wohlbefinden? Dann ist es wichtig, dass du nun „aktiv“ entspannst – denn Ruhe und Entspannung sind die natürlichen Methoden um neue Energie zu tanken.

 

Doch lass uns von vorne beginnen.... Was ist Stress eigentlich? Normalerweise reagiert unser Körper auf eine Bedrohung mit der ganz natürlichen Alarmreaktion, der Flucht-Kampfreaktion: der Herzschlag wird schneller, der Blutdruck steigt, die Pupillen weiten sich etc. Diese Reaktion passiert vollautomatisch. Ist die Gefahr vorüber, werden diese Reaktionen durch den Parasympathikus wieder neutralisiert, der Körper erholt sich auf ganz natürliche Weise. Ständige Reizüberflutung, Lärm, und Leistungsdruck in der modernen Welt führen jedoch dazu, dass Körper und Geist heutzutage schnell dauerhaft überstrapaziert sind. Ebenso sind Sorgen (um die Zukunft, Arbeitsplatz, etc. )  und negative Gedanken sehr einflussreiche Stressoren. Jeder, wirklich JEDER Handlung geht ein Gedanke voraus und bist du angespannt, kannst du dich fragen: „was geht gerade in meinen Gedanken vor sich, dass ich mich anspanne?“ Nehmen diese negativen Einflüsse/Stressoren überhand, ist das parasympathische Nervensystem nicht mehr in der Lage, dies auszugleichen – der Körper gerät in Dauerstress. Und sind Körper und Geist ständig überstrapaziert, verringern sich unsere natürliche Effizienz und Leistungskraft, wir fühlen uns energielos, müde und ausgelaugt. So wie das sympathische Nervensystem bei Bedrohung (der berühmte Säbelzahntiger) automatisch aktiviert wird, muss das parasympathische Nervensystem in solchen Phasen BEWUSST aktiviert werden, weil es nicht mehr automatisch „anspringt“ bzw. überfordert ist. Oft sind typische und leider ungesunde Reaktionen auf Stress das Abstumpfen (Alkohol, Nikotin, etc. ), das Anregen (Kaffee, etc. ), das Zerstreuen (Kino, TV, ...) oder Überessen und Essstörungen. Oder wir greifen aufgrund des Wunsches nach mehr Lebensenergie zu Energy Drinks, etc. Alles keine guten Lösungen um mit Stress umzugehen.

 

Die natürliche Methode für neue Lebensenergie ist Ruhe und Entspannung und hier kommt Yoga ins Spiel. Yoga entspannt auf der körperlichen, geistigen und spirituellen Ebene. Yogaübungen reduzieren die Überstimulation des sympathischen Nervensystems und aktivieren den Ruhe- und Regenerationsprozess des parasympathischen Nervensystems. Der rhythmische Wechsel zwischen Anspannung, Dehnung und Entspannung resetet sozusagen dein Nervensystem und sorgt für bewusste Entspannung. Tiefe Bauchatmung tut ihresgleichen. Auch die Natur, das kennst du bestimmt aus eigener Erfahrung, hilft: sie entschleunigt unsere Sinne und hilft uns wieder mit uns selbst in Kontakt zu kommen, weg von der ständigen Aktivität im Außen hin zu dir selbst. Ein Tier z.B. käme niemals auf die Idee, sich sinnlos auszupowern. Phasen der Aktivität wechseln regelmäßig mit Phasen der Ruhe und Erholung ab. Hast du mal einen Steinbock oder Gämsen beobachtet, wie sie da so liegen und sich einfach nur die Sonne auf das Fell scheinen lassen? Sie sind wahre Meister des Nichtstuns, der Erholung, des Gleichgewichts zwischen Aktivität und Passivität und machen uns vor wie wichtig es ist, für dieses Gleichgewicht zu sorgen. Deswegen brauchen Tiere auch kein Yoga.....

 

 

 

 

 

 

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