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Sich geliebt fühlen

 

 

 

„Lerne so zu leben, dass du dich geliebt fühlst.“

Vor 2 Wochen habe ich das Buch „Die Hütte – ein Wochenende mit Gott“ gelesen.
Vielleicht kennst du es bereits. Ein ganz wunderbares Buch.
Der oben genannte Satz geht mir seitdem nicht mehr aus dem Kopf. Und es scheint, als ob das Buch zum genau richtigen Zeitpunkt zu mir gekommen ist.
Fühle ich mich geliebt? Fühlst du dich geliebt?
Damit ist nicht nur die Liebe des Partners, Kindes, etc. gemeint, sondern eher ein grundlegendes Vertrauen ins Leben. Fühlst du dich vom Leben geliebt oder glaubst du, dass es grundsätzlich „böse“ – oder sagen wir mal - schwer ist?

„Ich erkenne jetzt, dass ich den größten Teil meiner Zeit und Energie darauf verschwendet habe, das zu erlangen, was ich für gut hielt, sei es finanzielle Sicherheit, Gesundheit oder Rente. Und ich vergeude eine riesen Menge Energie damit, mich vor dem zu fürchten, was ich für böse halte.“
Ein weiterer Auszug aus dem Buch.

Und es ist so wahr. So oft verschwenden wir mit Sorgen um den Job, die Rente oder die Versorgung unsere Energie. Wir versuchen zu kontrollieren und meinen ganz genau zu wissen, was richtig oder falsch ist. Dabei kann z.B. eine Krankheit sich im Nachhinein als großes Geschenk entpuppen. Wir versuchen zu kontrollieren, weil wir uns eben nicht geliebt fühlen, kein Vertrauen mehr haben ins Leben und meinen uns anstrengen zu müssen. Und so sitzen wir Stunde für Stunde im Büro oder sonst wo ab und verschenken unsere Lebenszeit, unsere Lebendigkeit, unser Funkeln in den Augen und mühen uns ab. Aus diffusen Ängsten um die Zukunft.

Vor einiger Zeit hatte ich geschrieben, dass ich vor einem entscheidenden Schritt stehe, vor einer Weggabelung. Und nachdem ich dieses Buch gelesen habe, war mir sonnenklar, in welche Richtung ich gehen würde. Ich habe wieder das Vertrauen bekommen (oder besser gesagt: mich daran erinnert) und für mich ist es auch kein Zufall, dass ich dieses Buch gerade jetzt förmlich aufgedrängt bekommen habe. Das sind diese wunderbaren und magischen Synchronizitäten in unserem Leben. Und es fühlt sich sehr lebendig, sehr prickelnd und vor allem auch sehr ehrlich mir selbst gegenüber an, für was ich mich entschieden habe. Ich lasse eine große Sicherheit los und gehe ins Vertrauen. Wenn du magst, ersetze das Wort Vertrauen mit dem Gefühl, geliebt zu werden.

Haderst du manchmal auch mit deinem Weg?
Wird er mehr von Ängsten und Kontrollversuchen als Vertrauen bestimmt?
Dann kann ich dir dieses Buch wärmstens empfehlen.

Schau doch mal auf die Natur, die ist uns auch hier ein wunderbarer Lehrmeister:
nimm die Blumen - die fragen sich auch nicht, ob es sicher ist, jetzt zu blühen oder vielleicht lieber nächste Saison, wenn der Sommer stabiler ist. Sie blühen einfach. Und vertrauen darauf, dass sie mit allem umgehen können, was da kommt. Egal ob Wind, Sturm, Hagel, Sonne oder ein dicker Schmetterling, der sich auf sie setzt.

 

 

 

 

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