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Wie du deinen Weg findest

 

 


Im richtigen Leben ist´s wie beim Wandern:
gehst du los auf eine Wanderung, hast du fast immer ein Ziel: eine Hütte, ein Gipfel, etc.
Wenn nicht, irrst du orientierungslos umher oder es geht viel Energie beim ziellosen Umherlaufen verloren. Du weißt gar nicht so recht, warum du unterwegs bist.
Kennst du das vielleicht aus deinem richtigen Leben?
Hat dein Leben eine Richtung oder lebst du „weglos“ so vor dich hin?

In der Begegnung mit anderen Menschen erlebe ich diese Weglosigkeit sehr oft und auch ich selbst war jahrlang weglos unterwegs. Ich hatte keine Ahnung, in welche Richtung es gehen soll, habe mal diesen Weg eingeschlagen, mal jenen, vieles ausprobiert, bin wieder umgekehrt, aber angekommen bin ich lange nicht (tun wir das jemals? – aber das ist eine andere Frage).
Viele wissen zwar sehr wohl was sie nicht (mehr) wollen, haben aber keinen Schimmer davon, was sie stattdessen wollen. Dabei ist gerade hier Klarheit und ein eindeutig formuliertes Ziel so wichtig.
Wie geht es dir damit – kennst du dein Ziel, weißt du wo du hinwillst, zumindest die grobe Richtung?

Einer der fünf Punkte des Yoga ist richtiges Denken/Meditation und hier kommt ein klar formuliertes Ziel ins Spiel. Dein Geist hat eine so unglaubliche Kraft. Wenn du ihn richtig fokussierst, sind Dinge möglich, von denen du nicht zu glauben gewagt hast. Und das auf wirklich so unbeschwerte und leichte Weise, es ist verblüffend.

Wie findest du nun (d)ein Ziel?
Du kannst dich an dem Wort AUSZEIT orientieren. Es besteht aus den Silben „Aus“ und „Zeit“.
----Aus----
Frage dich: wovon willst du weniger in deinem Leben haben (Zeitdruck, ungesundes Essen, Kilos auf den Hüften, sinnlose Arbeit etc. )?
----Zeit----
Frage dich: wovon willst du mehr in deinem Leben haben (Zeit für dich selbst, Bücher, Freiheit, Restaurantbesuche, Selbstbestimmtheit, einen erfüllenden Beruf, etc.)?
Und dann formuliere dein Ziel.
Versuche so konkret wie möglich zu sein bei der Formulierung deines Ziels.

Lass mich dir ein Beispiel nennen: eine Teilnehmerin eines Workshops nannte als Ziel „ich möchte einen erfüllenden Beruf haben“. Das Wort „erfüllend“ hat bei drei Menschen vermutlich drei unterschiedliche Bedeutungen. Was genau meinst du mit erfüllend?
Mehr Freiheit?
Eine Tätigkeit, die für dich Sinn macht?
Höheren Verdienst?

Das Wichtigste bei der Formulierung ist auch zu spüren und dir vorzustellen, wie du dich fühlst, wenn du dieses Ziel erreicht hast. Wie fühlst du dich, wenn du einen erfüllenden Beruf hast, woran merkst du das? Was wäre im Alltag anders?
Merkst du es daran, dass:
du morgens gerne aufstehst?
Arbeit sich nicht wie Arbeit anfühlt, sondern wie Freizeit?
ein wohliges Gefühl im ganzen Körper einstellt?

Stelle dir auch hier so genau wie möglich vor, wie du dich dabei fühlst. Am besten mit allen Sinnen.
Gehe in das Bild des Endzustands: wie fühlst du dich, wenn du einen erfüllenden Beruf hast?
Mach dir über das „Wie“ keine Gedanken. Dein Unterbewusstsein wird die Lösung finden bzw. hat sie schon bereits.
Schreibe dir das Ziel auf oder besser noch finde ein bis drei Wörter für das Gefühl dabei, wie z.B. Herrlich! Endlich! Oder: Ich liebe meinen Beruf. Versetze dich drei bis fünf Mal am Tag in dieses Gefühl und du wirst sehen, welch wunderbaren Veränderungen sich dadurch ergeben.

Es ist nämlich so: deine Gefühle erzeugen deine Gedanken. Deine Gedanken kreieren deine Welt.
Was du im Innen fühlst, wirst du im Außen anziehen. In der klassischen Verhaltenstherapie hat man den umgedrehten Ansatz: deine Gedanken erzeugen deine Gefühle. Deine Gefühle kreieren deine Welt, deine Realität. Das ist der Weg über den Verstand und der ist oft sehr mühsam oder langwierig. Die oben beschriebene Methode sich zuallererst in den Endzustand und die dabei herrschenden Gefühle zu versetzen, nutzt die Kraft des Unterbewusstseins. Wir fokussieren unseren Geist auf das, was wir wollen.

 

Auch wenn wir am Anfang des Weges das WIE noch nicht wissen (und darüber müssen wir uns auch keine Gedanken machen), wenn wir beständig drei bis fünf Mal am Tag in den Endzustand gehen, werden wir das Ziel erreichen.

Und natürlich ist es wie überall im Leben: das Ganze funktioniert nicht, wenn du das 1-2 Mal machst und dann frustriert aufgibst.
Sich Veränderung zu wünschen und alles beim Alten zu belassen, das ist Wahnsinn.
Auch hier gilt: steter Tropfen höhlt den Stein.
Geh mit Freude und ohne Druck so oft wie möglich am Tag in den gefühlten Endzustand.

So, jetzt hast du ein ebenso simples wie einfaches Werkzeug an die Hand bekommen.
Es ist genauso leicht wie Gehen selbst. Mach es wie die Kinder, die beim gehen lernen tausend Mal hinfallen und immer wieder aufstehen. Bleib dran und übe dich in müheloser Beständigkeit.
Viel Freude auf deinem Weg - es wird magisch werden, du wirst sehen.

Wenn du Unterstützung brauchst bei dieser Arbeit oder dir manches noch nicht so ganz klar ist (vor allem die Zielfindung wurde hier nur kurz umrissen), können wir das gerne in einem Einzelgespräch angehen. Jedes Ziel ist anders, individuell und oft ist es am Anfang einfach leichter, sich nicht alleine auf den Weg zu machen. Dann, wenn der Gipfel/die Hütte klar in Sicht ist, hast du alle nötigen "Wanderkenntnisse" an der Hand, um alleine weiter zu gehen.

 



 

 

 

 

 

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