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Resilienz - die Geschichte einer Palme

 

 

 

Bist du schon mal durch den Wald gegangen und sind dir dabei Bäume aufgefallen, die einen eigenartigen Wuchs haben? Oder die Gegenstände in ihre Borke einschließen, die dort nicht hingehören? Andere Bäume haben sich komplett dem vorherrschenden Wind angepasst und sind total schief.
 

Solche Bäume sind eine wunderbare Analogie für die Kraft des Lebens, die auch wir Menschen besitzen. Manche nennen das Resilienz.
Es ist die Kraft, die uns hilft, uns zu verankern und mit Gegenwind umzugehen.
Aus solchen Beobachtungen in der Natur speisen sich auch viele Weisheits- oder Meditationstexte.

Hier eine kleine Geschichte:
In einer Oase mitten in der Wüste wuchs eine kleine Palme. Eines Tages kam ein Beduine missmutig gelaunt und vom Leben enttäuscht durch die Oase gelaufen. Er konnte es nicht aushalten, dass der junge Baum sich kerzengerade dem Himmel entgegenreckte. Gehässig nahm er einen schweren Steinbrocken und legte ihn der kleinen Palme mitten in die Blattkrone. „Soll sie mal sehen, wie es ist, mit schweren Dingen klarzukommen“, murmelte er und zog davon. Der junge Baum stöhnte unter der Last. Er glaubt, zerbrechen zu müssen. Er bog sich im Wind und suchte den Stein abzuwerfen. Doch alles Mühen war vergebens. Da krallte der Palmbaum die Wurzeln tief in den Boden, um seinen Halt zu bewahren. Zu seiner großen Überraschung stießen die Wurzeln in der Tiefe auf eine Wasserader. Das Wasser speiste den Baum. Sonne und Wind liebkosten seine Palmwedel. Da stemmte sich die Palme mit ihren Wurzeln gegen die Last und wuchs besonders aufrecht, mit einem starken Stamm empor. Der Stein lag weiter in ihrer Krone, doch er hatte sie nicht brechen können.

 

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