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Zufriedenheit

 

 

 

Die Wolken hingen wirklich tief unten, es fing schon wieder an zu regnen und in der Ferne hörten wir bereits das Grollen eines Gewitters. Der Regen durchweichte allmählich unsere Kleidung und alles war klamm. Als wir die Tür zur Berghütte öffneten und uns der Geruch von Kaiserschmarrn in die Nase stieg, stellte sich ganz unmittelbar ein wohliges und zufriedenes Gefühl ein.

Zufrieden sein - wer strebt diesen Zustand nicht an?

Im Yoga gibt es den Begriff Sanstosha.
Santosha bedeutet Zufriedenheit, Genügsamkeit und Freude.
Patanjali sagte: "Wer Santosha praktiziert, der ist im Glück.“  Santosha führt sofort zum Frieden.
Du wirst nicht glücklich dadurch, dass du dir mehr Wünsche erfüllst, du wirst auch nicht dadurch glücklicher, dass du immer mehr Besitz hast, oder dass Menschen immer freundlich zu dir sind.

Du wirst glücklicher, indem du Zufriedenheit kultivierst.
Es geht darum zu lernen, dass dein Glück nicht davon abhängt, dass Menschen das tun was du gerne hättest oder dass du das bekommst, was du dir wünschst, sondern mit Wenigem zufrieden zu sein.
Das ist die Grundlage für Freude.

Wenn wir in den Bergen  oft mehrere Tage unterwegs sind, klappt das mit der Zufriedenheitoft
oft von ganz alleine. Wenn du einige Stunden gegangen bist, sei es im Sonnenschein oder im Regen,
und deine Füße aus den Bergschuhen dürfen, wenn du die wohltuende Wirkung von Bewegung auf deinen Körper spürst und sich der gesunde Hunger wieder einstellt (und nicht aus Langeweile, Trost, Ablenkung, etc.) und wenn du abends müde aber erfüllt in ein weiches Bett fällst, dann bist du einfach nur noch zufrieden. Du brauchst dann kein Internet, keine moderne Hose und kein Haargel mehr, du bist mit Wenigem glücklich.

Santosha ist eine Haltung, die Dinge so zu nehmen wie sie sind.

Das nächste Mal also, wenn du unzufrieden bist, wenn etwas nicht so ist, wie du es dir gewünscht hast, dann stell dir diese eine Frage:
„Kann ich es jetzt, nur für diesen einen Moment, so annehmen wie es ist?“


Oder geh wandern ;-)
 

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