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Was ein Auto mit dir zu tun hat

 

 

 

So wie uns ein Fahrzeug - z.B. ein Auto - von A nach B bringt, so ist unser Körper lediglich ein Gefährt für uns hier auf Erden von unserer Geburt bis zu unserem Tod.

Unser Auto bringen wir ganz selbstverständlich zum TÜV, zum Kundendienst, putzen es (mal mehr, mal weniger), füllen Benzin nach und lenken es natürlich so, dass kein Unfall geschieht. Unser Körper ist also unser Fahrzeug und damit es möglichst lange reibungslos funktioniert sollten wir gut auf ihn achten.

Yoga und die 5 Punkte des Yoga helfen dir dabei:

 

richtige Asanas

richtige Atmung

richtige Entspannung

richtige Ernährung

richtiges Denken.

 

Die richtigen Asanas schmieren deine Gelenke und Bänder, halten die Muskeln geschmeidig, die Wirbelsäule flexibel und sind wie ein Jungbrunnen für den ganzen Körper. Der beste Inspektionsservice also für unser Fahrzeug. So wie du einen Termin in der Werkstatt einplanst und terminierst, so plane regelmäßig Bewegung oder Asanastunden mit ein in deinen Alltag. Am besten melde dich für einen Kurs an, das wirkt oft Wunder, wenn der innere Schweinhund recht groß ist…
 

Die richtige Atmung versorgt dich zuverlässig mit neuer Energie, füllt deine innere Batterie wieder auf und schafft Konzentration. Wie die Batterie eines Autos sorgt Pranayama für die nötige Energie in dir. Beobachte einfach tagsüber mal deinen Bauchnabel und atme 2-3 Minuten tief in den Bauch, praktiziere die tiefe Bauchatmung. Ich garantiere dir, neue Energie kommt sofort. (Und ich könnte wetten, dass nach spätestens 3-4 Atemzügen dein Geist versucht wieder abzuschweifen - ist schon ein unruhiger Lump...)
 

Entspannung sorgt für Regeneration von Körper, Seele und Geist und stellt sicher, dass du  leistungsfähig bleibst und nicht ausbrennst. Niemand kann ständig leisten und so wie das Kühlsystem im Auto den Motor kühlt, so sorgt Entspannung dafür, dass dein Körper nicht überhitzt. Achte also regelmäßig auf kleine Auszeiten: z.B. kannst du, immer wenn du den Akku deines Handys auflädst, dich ein paar Minuten in Savasana legen und einfach einmal nichts tun für eine kleine Weile lang. So wie du dein Handy zum Aufladen ablegst, leg einfach auch einmal deinen Körper ab.

Wenn du ein Auto hast, fährst du sicherlich auch regelmäßig zur Tankstelle und tankst Benzin - auch deinen Körper versorgst du regelmäßig mit Nahrung. Die Nahrung ist der Brennstoff für deinen Körper. Würdest du Benzin tanken, wenn du einen Diesel fährst? Sicher nicht. Weil du weißt, dass dann das Auto stehen bleibt. Achte also gut darauf, welchen Nahrung du dir zuführst. Sie sollte so frisch und sattvig (nahrhaft) wie möglich sein.

 

Ein Fahrer, der das Fahrzeug verantwortungsvoll lenkt, vermeidet Unfälle. Genauso ist es mit deinem Geist. Dein Geist lenkt all deine Taten, bestimmt die Richtung, die dein Leben nimmt und ist die Kommandozentrale in dir. Achte also gut darauf, worauf dein Fokus liegt, welche Selbstgespräche du führst und was du den ganzen lieben Tag über denkst. Trainiere ihn wie einen Muskel und du wirst ein unfallfreies Leben führen und auch dort ankommen, wo du hinwillst. Es ist wichtig, dass du deinen Geist ausrichtest - genauso wie du weißt, wo du hinfahren willst, wenn du in ein Auto steigst.

 

Yoga hilft uns also ganz wunderbar dabei, unseren Körper - unser Transportmittel - gesund zu halten, so dass wir unsere Wegstrecke in diesem Leben möglichst reibungslos zurücklegen können.

Das nächste Mal also, wenn du deine Reifen wechselst oder dein Auto putzt, schau einfach mal, was das Pendant dazu wäre auf der körperlichen Ebene und gönne deinem „Lebensfahrzeug“ auch ein bisserl Aufmerksamkeit.

 

 

 

 

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