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Was ein Zirbenzapfen mit Reichtum zu tun hat

 

 

 

Die Zirbe gilt als die Königin der Alpen, sie bildet die Waldgrenze im Hochgebirge und wächst selbst auf einer Höhe bis zu 2500 Meter noch. Der Zirbenzapfen, der auch manchmal Zirbennuss genannt wird, ist etwas ganz Besonderes. Im Vergleich zu Tannen- oder Fichtenzapfen öffnet sich der Zirbenzapfen niemals von selbst um seine Samen zu verteilen. Er ist auf den Tannenhäher angewiesen, der die Samen herauspickt (die ähnlich schmecken wie Pinienkerne) und dann an verschiedenen Orten (auch den unmöglichsten) verteilt. Das erklärt vermutlich auch das manchmal seltsame Standortwahl von Zirben -  ich habe mich schon oft gewundert, wo diese beeindruckenden Bäume überall stehen....

 

Aber was hat eine Zirbe nun mit Reichtum zu tun? In der letzten Inspiration habe ich von einem Rauhnachtsritual geschrieben, ein Ritual zum Jahresende. Und heute möchte ich dir gerne ein Ritual zum Jahresbeginn vorstellen. Übrigens: „Ritual“ bedeutet nicht, dass man irgendetwas Verrücktes tut. Sondern es sind ganz einfache Dinge, denen man einen besonderen Rahmen gibt und damit daraus dann bewusste Handlungen macht. Geht es dir auch so, dass du zum Jahresende das alte Jahr noch einmal Revue passieren lässt und überlegst, was schön war, was weniger schön, was besonders war und wofür du dankbar bist? Ich habe mir dieses Jahr echt schwer getan, weil sooo viel passiert ist und die Erinnerung schon bei vielem verblasst und teilweise gar nicht mehr präsent war. Schade darum! Deswegen hier eine inspirierende Idee für ein Neujahrsritual: nimm ein schönes Behältnis, am besten ein großes Einmachglas oder ein anders Gefäß aus Glas. Jedes Mal, wenn du im Jahr 2017 eine schöne Erfahrung machst, eine Erfahrung, für die du dankbar bist, dann schreib diese Erfahrung auf einen Zettel und wirf den Zettel in das Glas. Am Ende des Jahres hast du dann ein Glas voll besonderer Momente, die du dir durch nochmaliges Lesen ganz leicht wieder in Erinnerung rufen kannst. Und wenn es während des Jahres mal hart wird, schau dir das Glas an, wie voll es bereits ist und nimm deinen Reichtum wahr – auch das ist eine wunderbare Hilfe in nicht so rosigen Zeiten.

Dieses Ritual ist auch ein anschauliches Beispiel für einen Teil der Yogalehre, nämlich die Kraft der Gedanken, des positiven Denkens. Worauf richtest du deinen Fokus? Auf das, was du nicht hast, oder auf das, was du bereits hast? Du kannst die Kraft der Gedanken sehr schön mit einer Lupe vergleichen: eine Lupe hat die Kraft Sonnenstrahlen zu bündeln und Gegenstände zum Brennen zu bringen. Genau so ist es mit deinen Gedanken: richtest du den Fokus auf das Negative, ziehst du noch mehr Sachen mit negativer Schwingung in dein Leben. Richtest du deinen Fokus auf das Positive, auf das, wofür du dankbar bist, wirst du mehr Dinge mit positiver Schwingung in dein Leben ziehen.

 

Und was hat dieses Ritual jetzt wiederum mit Zirbenzapfen zu tun? So wie der Tannenhäher tausende von Samen versteckt und am Ende nicht mehr alle Verstecke wiederfindet, so geht es dir vielleicht am Ende diesen neuen Jahres mit deinen schönen Erinnerungen und Erlebnissen. Du weißt nicht mehr so genau, wo sie sind, was es war, erinnerst dich nicht mehr. Dann kannst du es dir am 31.12.2017 gemütlich machen, dieses Glas nehmen und Zettel für Zettel durchlesen. Dein Reichtum wird dich förmlich überwältigen und gibt es einen besseren Start in ein neues Jahr als mit diesem bewussten Reichtum?

 

 

 

 

 

 

 

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